Mittwoch, 10. Mai 2023

Sommer verpennt, oder was?

 Es kommt mir so vor, als sei der zögerlich beginnende Frühling lückenlos in den November übergegangen, denn nach Dauerregen ist es nun düster, wird überhaupt nicht richtig hell und vermutlich wird es gleich auch wieder zumindest zu tröpfeln anfangen, just in dem Moment, wenn ich mit meinem Trolley losrenne. 

Diesmal sind es M. und seine Frau, die mir meinen Wochenplan gehörig auf den Kopf stellen und das wohl auch künftig tun werden, denn gestern schrieb er mir, dass "unser Mittwoch" diesmal ausfallen müsse, da der Kleine "sehr krank" sei.

Was er hat, bekam ich nicht heraus, aber da M. hofft, dass er bis Freitag wieder fit sein könnte, wird es hoffentlich nicht allzu dramatisch sein.

Morgen wird er mir mitteilen, ob es dann der Freitag wird, dann allerdings erst um 15 Uhr, da er selbst morgens im Deutschkurs ist und A. nun endlich auch mit dem ihren beginnt, nachmittags.

Nur freitags haben sie einen gemeinsamen Nachmittag zur Verfügung und würden diesen von jetzt an gerne mit mir teilen, für mich eher ungünstig, denn es ist ausgerechnet der Tag, an dem ich den wöchentlichen Großeinkauf erledige, wegen der Coupons auch nur dann erledigen kann

Zu Fuß natürlich und wenn ich dann den schweren Wagen nach Hause gezerrt und alles andere erledigt habe, bin ich in der Regel so kaputt, dass ich mich wie Bolle auf mein Mittagsschläfchen freue, das dann aber leider flachfallen muss. 😪

Das hab ich nun von meiner guten Absicht und dem daraus folgernden Austausch der Kulturen ... 😂🤣😂

Aber es geht mir ja nicht nur ums Helfen, sondern bereitet mir wirklich auch zunehmend Freude, also werde ich das wohl irgendwie hinkriegen müssen, wenn es zeitlich anders nicht passt.

Übrigens fragte mich M. letzte Woche, wo man denn "deutsch" essen gehen könne, und machte mich damit ratlos, denn mir fiel und fällt auch immer noch kein einziges Lokal im weiten Umkreis ein, wo es die traditionelle "gutbürgerliche Küche" gäbe, wie man das einst nannte.

Und nun isser eh weg, der Faden, denn grad rief meine Freundin aus Teenietagen an, sie weilt wieder unter den Lebenden, nachdem ein Rückfall sie ordentlich durchgeschüttelt hatte.

Sie und "ihr Bayer" gehören PC-mäßig auch zu denen, die bisher im Tal der Ahnungslosen lebten, nur hat sie aber ein Notebook, was für mich heißt, dass ich demnächst mal zu ihr rüberfahren sollte, um ihr da ein wenig auf die Sprünge zu helfen.

Wie gut, dass ich die Hecke gestern zumindst von innen geschnitten bekam, sobald es etwas trockener ist, kommt die Außenseite dran, dann hab ich wieder bissl mehr Luft, na ja, mal abgesehen von den anderen Dingen wie z.B. den Fenstern, die mich auch schon vorwurfsvoll angucken.

Langweilig wird mir also auf keinen Fall werden und nun hurtig los zum Einkaufen, denn noch weiß ich ja nicht, wie es mit dem Freitag aussehen wird.


Habt einen schönen Tag und ... bleibt bitte gesund! 😊

6 Kommentare:

  1. Jessas, bin ich froh, in Wien zu wohnen, liebe Rex-Mama!
    Meine Leute kann ich jederzeit in die Innenstadt wegen der Wiener Küche schicken. Natürlich gibt es auch in den Außenbezirken tolle Lokale. Aber eigentlich bekommst du in Wien in jedem beliebigen Beisl gute Küche, sonst könnten die gar nicht überleben.
    Über das Stichwort "gutbürgerliche Küche" musste ich schmunzeln, früher gab es solche Restaurants bei uns auch.

    Lieben Gruß

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    1. Bei uns kann man schon auch essen gehen, liebe Sparköchin, ob türkisch, arabisch, italienisch, chinesisch oder aus welchen Ländern auch immer die Gastronomen stammen, nur eben klassische deutsche Küche findet man kaum noch, worauf mich ja erst M. brachte, der überhaupt sehr auf der Suche nach der deutschen Kultur ist, die es aber so ja gar nicht mehr oder kaum noch gibt.
      Und die "gutbürgerliche Küche", lach, wo das dranstand, wusste man halt, da kriege ich Gulasch mit Nudeln, Schweinebraten mit Knödeln und Rotkohl, Jägerschnitzel, Königsberger Klopse oder hier bei uns auch "Endivien untereinander".
      Alles Schnee von gestern ...

      Lieben Gruß zurück! :-)
      Ich kann ihm immer nur von früher erzählen, um seine Fragen zumindest ansatzweise zu beantworten ...

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  2. OOOHH, Rex-Mama, Sommer was ist das? Kann man das essen? Unser deutscher Sommer ist nur ein grün angestrichener Winter. In meiner alten Heimat gibt es zwei Lokale mit gut bürgerlicher Küche. Das eine Lokal hat aber auf Grund von Personalmangel nur ab Mittwoch offen und am Wochenende geschlossen. Hier am Ort hat das einzige Lokal das man besuchen kann erst ab Donnerstag offen.Und die Fernfahrerkneipe ist auch nicht mehr das was sie einmal war. Aber bald konnt ja Abhilfe beim Thema Personal. das neue Bundesland Ukraine bietet ein großes Reservoir an Fachkräfte. Die sprechen zwar kein deutsch aber was solls.

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    1. Sicher ist an Dauerkälte und -regen die "Erderwärmung" schuld, lieber Helmut, ein Grund mehr, die Bürger zügig in den Ruin zu treiben, indem man sie zwingt, ihre Gasheizungen abzuschaffen. ;-)
      Aus der Ukraine kommen vorwiegend Frauen und Kinder zu uns, was Schulen und Kitas vor kaum noch zu überwindende Probleme stellt, aber immerhin sind wohl auch tatsächlich Fachkräfte dabei. Die Deutschlehrerin von M. ist beispielsweise Ukrainierin.
      Schwieriger ist es mit den fast 1000 jungen Männern, die täglich aus islamischen Ländern einreisen und oftmals kaum lesen und schreiben, geschweige denn etwas anderes können.
      Macht alle hundert Tage eine weitere Großstadt aus und dem Staat geht das Geld aus, erst recht Unterbringungsmöglichkeiten, umsonst ist der Wohnungsmarkt nicht derartig angespannt.

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  3. Hallo, Liebe "Rex-Mama!"

    Pass ja gut auf, dass du - auch wenn du deinen Freitag abgibst - trotzdem noch etwas Ruhe findest für dich. - So ein Mittagsschläfchen ist eine feine Sache.

    Beste Genesungswünsche an den Kleinen von "M" und "A". Hoffentlich ist er bald wieder fit!

    Du hast mich da auf etwas gebracht!
    Wann war ich das letzte Mal selbst so richtig urgemütlich, gutbürgerlich, deutsch essen? - Ich weiß es nicht?

    Bei uns ist es ein Wettermix aus Herbst und Frühling. Nimmt man diese zwei Tage Hochsommer aus, war das bisher wohl ungewohnt kalt?

    Wie kam es eigentlich, dass du so fit am Computer wurdest? Ich weiß zwar, dass du, damit zu schaffen hattest in verschiedenen Stellen, aber wie du dir diese Grundkenntnisse "darauf geschafft hast?" - Oder wirklich alles alleine angeeignet?

    Deine Hecken, das ist jetzt über die letzten 3 Jahre; ich konnte gar nicht glauben, dass wir uns schon 3 Jahre lesen - was Liebgewordenes vertrautes in deinen Blogs geworden, irgendwie freue ich mich immer, wenn sie erwähnt wird.



    Liebe - wünsch Wetter - Grüße
    Vom lifeminder

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    1. Lach, lieber lifeminder, dafür freut es mich umso weniger, wenn ich mir wieder an der Hecke zu schaffen machen muss, denn sie ist doch sehr hoch und damit wird es wirklich anstrengend. 🙄
      Thema PC - F. schaffte den ersten bereits in der zweiten Hälfte der Achtziger an, fast gegen meinen Willen eigentlich, denn mir reichte es schon, dass wir in der Firma neuerdings Bildschirme am Arbeitsplatz hatten.
      Aber okay, für meine Geschichten und Gedichte konnte ich ihn nutzen, war bequemer, als alles mit der Maschine zu tippen, das war's aber auch, mehr Ahnung hatte ich nicht, immer nur genauso viel, wie ich es benötigte.
      Dann kam das Internet, wieder war F. schnell und da man sich am Anfang über Modem einwählen und für jede Minute zahlen musste, gingen wir höchstens mal ganz schnell rein und genauso flott wieder raus.
      Anfang 2003 kam die Flatrate, und damit kam alles in Gang.
      Ich erforschte das Internet und landete in einem Weiberforum, wo ich schon sehr stutzte, was die alles beherrschten, z.B. Fotos reinsetzen usw.
      Nachfragen kostet nix, also tat ich es, in Windeseile war der Schreibtisch übersät mit Zettelchen, auf denen ich mir alles notierte, bis ich dann nach und nach merkte, dass ich mir im Grunde auch alles selber ergoogeln kann.
      Der Techniker, den F. anfänglich gerne mal kommen ließ, ob nun zur Einrichtung eines neuen Gerätes oder bei Problemen, wurde ganz schnell überflüssig, schätze, wir haben ihn seit mindestens 18 Jahren nicht mehr benötigt - toitoitoi. ;-)
      Learnig by doing heißt mein Motto, eigentlich bei allem, und das bewährt sich in der Regel gut.
      Vor allem F. ist wohl mehr als froh darüber ... 😀

      Urgemütlich und gutbürgerlich essen gehen, noch mal lach, denn wir brauchen es zum Glück nicht, da ich ja selber so koche, was wohl auch der Grund ist, dass mich erst M. darauf brachte, dass es solche Lokale hier in der Stadt gar nicht mehr gibt.

      Liebe "Wetter is wurscht, nachdem nix klappte heut, bleib ich eh zu Hause"-Grüße zurück! 😊

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