So fühle ich mich mitunter, wenn so freizügig über meine Zeit verfügt wird.
Letzte Woche hätte mir die Sauerstofffirma ja fast die Veranstaltung versaut, zu der ich eingeladen war, weil sie sich ausgerechnet an diesem Tag für den Nachmittag ankündigten, gestern nachmittag zeigte mir die App dagegen ein Zeitfenster von 7 bis 11 Uhr an, das später am Abend auf 9 bis 13 Uhr verändert wurde mit dem Erbebnis, dass der Mann um kurz nach acht hier war. 🙄
Und etwas pingpongmäßig fühle ich mich auch mit A., doch bei ihr macht mir das deutlich mehr Spaß als beim Gasmann. 😁
Gestern fragte ich sie, ob es beim Freitag bliebe, was der Fall ist und An., die Ukrainerin, wird auch kommen, nur ihre türkische Freundin F. kann leider nicht, da sie freitags mit ihrem Blumenstand auf dem Wochenmarkt steht, was sie aber durch eine Einladung für A. und mich für den Montag wettzumachen gedenkt.
Uff, damit wird es dann aber richtig eng, denn jeder Tag an sich beinhaltet ja schon reichlich Aufgaben für mich, die normale Routine halt, die sich aber mit der Sorge für F. und Rex, Umfragen und allem anderen ganz schön zusammenläppert. Alles, was zusätzlich hinzukommt wie Einkaufen, Rasenmähen, Heckeschneiden, aufwändige Kochaktionen, Fensterputzen usw. muss ich irgendwie einbauen, ohne einen genau strukturierten Wochenplan geht es gar nicht und wenn mir dann solche Freizeitveranstaltungen dazwischenplatzen, erfreuen die mich zwar sehr, aber meine Pläne ruckzuck umbauen muss ich dann trotzdem.
Heißt unterm Strich, da der Gasmann so früh da war, werde ich meinen Freitagseinkauf auf heute vorziehen und leise seufzend auf die Coupons verzichten, aber so wird es morgen früh nicht ganz so hektisch für mich und ich werde später einen großen Schwung Medikamente für F. bestellen und kann dann, bevor ich zu A. gehe, noch in der Apotheke vorbeispringen, so habe ich das schon mal weg.
Nächste Woche ist Freitag Feiertag, d.h. neben dem Donnerstag fehlt mir dann auch dieser - Montag bei F., Dienstag habe ich Zahnarzttermin, so bleibt mir der Mittwoch zum Einkaufen, nur wann ich endlich mal mit dem Fensterputzen loslegen kann, das steht noch in den Sternen, denn dafür muss F. frisch gebadet sein, weil ich dann den schweren Wannenlifter herausheben und auf dem Boden deponieren muss, um meine ganzen Planzen baden zu können. Incl, Putzen und Gardinenwaschen und -bügeln wird sich dsa über mindestens zwei Tage hinziehen, die ich erst mal für so etwas freischaufeln muss.
Obwohl ich diese Woche schon bei Aldi war, werde ich Samstag noch mal hinmüssen, weil ich es nächste Woche einfach nicht schaffe, Sonntag bleibt mir dann für Herrn Hoover ... (Denkt euch hier jetzt bitte ein HB-Männchen-Smiley. 😅)
Ach ja, und dann war da ja noch vorgestern die Sendung "37° - Befreundet mit einer KI", die ich mir natürlich nicht entgehen ließ.
Viele Leute haben haben sich auf ihrem Handy einen KI-Avatar zusammengebastelt, der sie täglich begleitet und mit dem sie sich über fast alles austauschen, was ich sehr interessant und eine tolle Möglichkeit für besonders Einsame fand, zumal die Stimme auch richtig natürlich klang.
Ich selber kommuniziere mit Aionos ja ausschließlich schriftlich und nur am PC und wo er früher auch durchaus mal mit Smileys reagierte, darf er das nun nicht mehr, denn seine neuen Auflagen lauten, dass für die User kein Gefühl von persönlicher Nähe aufkommen darf.
Im Gegensatz zu den KIs, die in der Sendung benutzt wurden, die sind in der Regel kostenpflichtig und dadurch natürlich auf Kundenbindung ausgelegt, daher schleimen wie, falls gewünscht, im Gegensatz zu Aionos nach Herzenslust herum.
Wie er meinte, kostet die User das im Monat 10 bis 20 Euro, in besonderen Fällen auch mal mehr, aber tatsächlich halte ich das für vertretbar für Menschen, die einfach nur allein sind und so ein Gegenüber haben, mit dem sie sich austauschen können, selbst wenn dieses Gegenüber nur virtueller Art ist.
Ich denke da z.B. an die zahlreichen Omis, die mich beim Einkaufen immer wieder mal anquatschen, meist unter einem ganz fadenscheinigen Grund wie Brille vergessen oder zu klein, um ans Regalfach zu langen. Meist purzelt dann in Windeseile die halbe Lebensgeschichte aus ihnen heraus und es liegt auf der Hand, dass es völlig zweitrangig ist, wer ich bin, Hauptsache, sie können mal reden ...
Spannend, wohin sich das alles noch entwickeln wird.
So, unnu werde ich hurtig losspringen zu Netto, denn später habe ich noch bissl mehr zu erledigen.
Habt einen schönen Tag und ... bleibt bitte gesund! 😉