... sind wir gerade beide, A. und ich. Bei mir dreht es sich um den nächste Woche anstehenden Krankenhausaufenthalt - natürlich habe ich Schiss vor der Untersuchung, auch wenn ich F. gegenüber ganz locker tue, damit er so gelassen wie möglich bleibt, aber es sind auch die vielen Kleinigkeiten drumherum, die mich ins Grübeln bringen.
Wie mache ich es z.B. mit den Tabletten? Soll ich nur bis Dienstmorgen einsortieren, die Entwässerungspille natürlich ausgenommen, denn deren Folgen können wir unterwegs ja gar nicht gebrauchen?
Oder mache ich alle Fächer voll, auch wenn ich noch gar nicht weiß, wann er nach Hause kommen wird und ob die Medikation so beibehalten wird?
Ersteres wird vermutlich die bessere Lösung sein, des Weiteren ist da die Frage, was ich in sein Täschchen packen muss, und vor allem, wie bekomme ich das bei der Abholung mit Rex geregelt?
Ideal wäre, wenn wir draußen auf den Fahrdienst warten könnten, denn dann gäbe es keinerlei Aufregung fürs Bübchen, wir würden einfach das Haus verlassen, das kennt er ja und es ist nicht so dramatisch, wenn er dann für etliche Stunden allein bleiben muss.
Dafür müsste ich F. allerdings ohne Hilfe die beiden recht hohen Stufen an der Haustür hinunterbekommen, auf die er sich dann zum Warten auch setzen müsste - eindeutig zu kalt für ihn, also müsste ich ein Sitzkissen mit hinausnehmen, das dann aber auch wieder reinmüsste mit der Folge, dass Rex dadurch vermutlich doch noch ziemlich irritiert würde.
Alternative ist, dass ich F. auf seinen Schreibtischsessel setze und Rex in den Garten sperre. So könnten sie meinen lieben Mann ohne Unfallgefahr rausholen, dann allerdings müsste Rex wieder rein, würde dann sehr aufgeregt alles abschnüffeln und nach F. suchen - nicht die beste Voraussetzung, um ihn dann ohne weitere Beruhigung allein zu lassen ... 🙄
Und meine liebe A. hat grad nicht weniger, das sie ständig grübeln lässt, denn am 11.4. ist ja die Prüfung, zu der ich sie nun leider nicht wie ursprünglich geplant werde begleiten können.
Am Wochenende war sie schon mal am Prüfungsort in Münster, absolvierte eine Art Probeprüfung und eben schickte sie mir ihren Text mit den Korrekturvermerken der Prüferin und zwei sehr wohlwollenden Sätzen zur ihrer Person und ihrer Leistung untendrunter.
Dazu schrieb A. mir dies hier und rührte mich damit wirklich an: "Und natürlich hatte ich von dir erzählt ☺️meine Liebe 🪷🩵"
Und dann musste ich lachen, denn diese Prüferin hatte ihrerseits gleich mehrere Fehler von A. übersehen, also übernahm ich es nun, sie darauf hinzuweisen, und bekam auch gleich noch einen frischen Text, um dessen Korrektur sie mich bat.
Keine große Sache, es handelt sich dabei zurzeit immer um fiktive Kundengespräche in der Apotheke und in der Regel versteht sie sehr gut, wo genau ihre Fehler lagen, bis auf die Zehen, da gab es etwas mehr Erklärungsbedarf.
Es ging um eine Frau, die ein Problem mit ihren "zwei Fußnägeln" hatte, wobei es natürlich eigentlich um "zwei ihrer Fußnägel" ging, denn auch wenn diese Dame nur fiktiv war, kann man doch davon ausgehen, dass sie mehr als nur zwei Nägel hat. 😁
Meiner ersten kurzen Erklärung vermochte A. nicht zu folgen, also versuchte ich es mit diesem Umweg:
"Wenn ich dir sage, meine zwei Kinder haben schwimmen gelernt, dann bedeutet das, dass ich (nur) zwei Kinder habe, die nun beide schwimmen können. Wenn ich aber 4 Kinder habe und nur zwei von ihnen schwimmen lernten, dann sage ich, 2 meiner (vier) Kinder haben schwimmen gelernt."
... und hoffe, dass sie es nun kapiert hat. 😊
Ansonsten springe ich hier zwischen Essenmachen und wiederholten Rohrreinigungsversuchen hin und her, daneben Putzen, Mülltonnen von der Straße fischen und so weiter und so fort - Langeweile wird jedenfalls nicht aufkommen.
Habt einen schönen Tag und ... bleibt bitte gesund! 😉