3:55 ... bin vor dem Weckerklingeln aufgestanden, draußen ist es nass, regnet aber nicht.
5:19 ... nun haut es Bindfäden runter, F. meinte, wenn es so bleibt, solle ich in der Praxis anrufen und absagen, aber dann geht das Wetterspielchen beim nächsten Versuch weiter.
5:38 ... es hat wieder aufgehört, ich versuche, das Regenradar mit dem Versuch, stechend zu schauen, zu beeinflussen, dass es zumindest bis kurz nach sieben trocken bleibt, denn F. macht nicht wirklich Anstalten, die Regenhose überzuziehen, von der ich dachte, sie weggeworfen zu haben, und die sich dann gestern dank eines Gedankenblitzes auf dem "Zu verkaufen"-Stapel wiederfand.
Übrigens war es gestern wunderbar zu beobachten, wie die Natur langsam wieder zum Leben zurückfindet.
Man kann fast zugucken, wie Rasen und Hecke zu wachsen beginnen, der Schmetterlingsflieder, den ich schon für tot hielt, treibt wieder etwas Kraft in die bis dahin leblos herabhängenden Blätter und die Vögel gebärden sich vor Freude wie jeck. Amseln, Spatzen, Rotkehlchen, sie hüpfen im Garten herum und picken, was das Zeug hält ...
6:27 ... jetzt regnet es wieder in Strömen und das Wolkenradar hängt auch. Ich werde es doch wohl nicht mit meinen Blicken zerstört haben? 😮
7:49 ... alles erledigt, und das sogar trocken.
Womit wir echt schon fast unverschämtes Glück hatten, vorher regnete es und während wir oben in der Praxis waren, auch, doch als wir uns an den Rückweg machten, war Petrus wieder gnädig ..., der Gute. 😀
Der allerbeste Draußenrollstuhl ist er nicht, den wir gekauft haben, das muss ich schon sagen, andererseits wäre ein besserer sehr viel teurer gekommen und ob sich das für ab und zu mal einen Weg zum Arzt gelohnt hätte? Na ja ...
Das größte Manko für mich persönlich sind die etwas zu niedrigen Griffe, genau das, was ich allgemein oft in Bewertungen las. Es ist einfach nicht gut durchdacht, wenn sie nicht höhenverstellbar sind, man sollte sie der Größe der Schiebenden anpassen können.
Was aber nicht der Fall ist. Ich muss mich ganz leicht bücken zum Schieben, und das macht das Ganze nicht eben kreuzfreundlich, zumal man ja auch ganz ordentlich Gewicht durch die Gegend bugsieren muss.
Sobald Bürgersteige wegen Einfahrten seitlich zu uns leicht abschüssig werden, habe ich zu kämpfen, um die Spur zu halten, richtig fies wurde es mit dem Kopfsteinpflaster am Markt und den Höhepunkt stellte der kleine Aufzug hinter dem Doc-Haus dar.
Im Grunde ist es eine absenkbare Rampe zur Hintertür, zu ihr hin geht es leicht berghoch und dann ist da eine halbhohe, breite Glastür, die man erst mal öffnen muss.
Nur wie?
Ich ließ F. mit dem Stuhl stehen, er musste die Bremsen anziehen, ich ging nach vorn zum Öffnen, doch kaum lasse ich los, fällt die Tür von allein wieder zu, viel zu schnell, als dass ich F. in der Zeit hätte bewegen können.
Wie wir es auch versuchten, es ging nicht, schließlich musste F. aufstehen und die Rampe zu Fuß erklimmen. 🙄
Nächste Woche werden wir es rückwärts versuchen, doch wenn ich dann das Gewicht auf der Steigung nicht sollte halten können, muss F. flott sein mit dem Bremsen, denn genau vor diesem Aufzug parkt immer ein dicker Wagen - vermutlich gehört er einem der drei Ärzte.
Immerhin innen lief dann alles wie geschmiert, schon als Dritte kamen wir an die Reihe, Blut war schnell gezapft, dann kam sogar noch F.s Lieblings-MTA extra nach ihm gucken. Sie hat einen Narren an ihm gefressen und ich kenne sie schon, seit sie als Lehrmädchen in dieser Praxis anfing. Wirklich eine Nette ... ☺️
Heim kamen wir wie gesagt auch trocken und nun bin ich überglücklich, dass die Jungfernfahrt einigermaßen glimpflich über die Bühne ging, wobei sich wieder einmal zeigte, dass F. und ich ein eingespieltes Team sind, denn ob Aufzug oder Ampel, wo er die Knöpfe besser erreichen kann als ich, tut er es automatisch und auch das mit dem Bremsen klappt prima.
So, unnu gehe ich vorkochen für morgen, womit ich mein Möglichstes getan hätte, dass es dann mit dem Treffen mit A. hinhauen könnte - der Rest hängt vom Gasmann ab.
Habt einen schönen Tag und ... bleibt bitte gesund! 😉