... so gern gelesenen Nachbarbloggers schließlich bei Pater J., einem der Helden meiner Jugend, landete, das wollte ich heute eigentlich erzählen, aber ich muss es vertagen, denn in der Früh schrieb mir A. und fragte, ob wir uns vielleicht auf einen Kaffee im Bäckereicafé treffen könnten.
Klar, es ist Dienstag, ihr freier Tag und M. ist zu Hause, also fällt es dort flach, denn er will ja am liebsten gar keinen sehen.
Sie hat ordentlich Redebedarf, kämpft mit Leistungsdruck bzw. Ängsten, etwas falsch zu machen in der Apotheke, und ich hoffe sehr, dass wir gemeinsam etwas Ordnung in das Chaos in ihrem Kopf bringen können.
Eigentlich sollte heute Badetag für F. sein, aber das ist nun auf morgen verschoben, kein Problem, vor allem nicht, wenn ich an das denke, was mir meine Dörflifreundin B. gerade schrieb.
Der Bauernhof ihrer Eltern, der Hof, auf dem der Großonkel lebte, und die Dorfschmiede bildeten mehr oder weniger ein Dreieck ganz oben auf dem Kirchberg, auf dem wir alle wohnten, und die Tochter des Schmieds, Ulrike, war an sich B.s Freundin, naheliegend, wenn man gegenüber lebt.
Wenn ich dann auftauchte, sobald es auch nur ein paar Tage Ferien gab, sorgte das mitunter für kleine Konflikte, aber oftmals spielten wir auch alle drei ganz friedlich miteinander, und nun hat man "'s Uli" morgens tot im Bett gefunden.
Einfach so, ohne dass sie krank gewesen wäre.
Verdammt beklemmend, wie sich diese Dinge häufen, aber ändern kann man es nicht, also mache ich mich nun für das Treffen mit A. fertig und versuche, trotz allem positiv zu bleiben.
Lasst es euch gutgehen und ... bleibt bitte gesund! 😉