Ihr seht es schon an der Überschrift, viel ist es nicht, was ich zu erzählen habe.
Grad verfolgte ich den Flug von Schwägerin und Mann, die zunächst von Kopenhagen aus mit dem Zug an die schwedische Küste fuhren, um dort Freunde zu besuchen, dann das gleiche zurück und nun per Flieger nach Zürich und von dort mit dem nächsten bis Stuttgart.
Schon erstaunlich, wie unterschiedlich unsere Schwestern ticken - meine vermeidet so gut wie alles, was der Umwelt schaden könnte, und F.s scheint gemeinsam mit ihrem Mann am liebsten alles rauszuhauen, was nur geht. 😅
Der Gasmann war schon gegen halb elf da, einer, den ich noch nie gesehen hatte, weil er normalerweise in einem anderen Gebiet arbeitet, ein netter Mensch, wenn er nur nicht so übermäßig parfümiert gewesen wäre.
Und wieder einmal fällt mir auf, dass ich das bei Männern nicht wirklich mag. Klar, morgens nach dem Rasieren Rasierwasser, aber das verfliegt mit der Zeit und damit darfs in meinen Augen duftmäßig dann auch jut sein. 😉
Und dann war da noch das Ei bzw. dessen Schale.
Unser Häusken verfügt über zwei Kamine, die aber beide seit vielen Jahrzehnten tot sind, weil sie schlicht nicht mehr gebraucht werden, die Klappe des einen ist im Flur und steht immer einen winzigen Spalt offen, aber reinschauen tue ich ehrlich gesagt eigentlich nie.
Doch nun blitzte mich durch den Spalt etwas Weißes an, also musste ich öffnen und erblickte dies hier:
Leer natürlich, kleiner als ein Hühnerei, aber doch deutlich größer als die meisten Vogeleier und nun habe ich gerade die Suchmaschine befragt und landete bei Tauben.
Hm, nun ist die Frage, ob die oben im Kamin womöglich brüten oder ob irgendein Eierdieb dort oben saß und das Ei fallen ließ?
Herausbekommen werde ich es wohl nicht, bin aber froh, dass es uns nicht so ergehen kann wie H. und L. von gegenüber.
Die teilen sich den Kamin mit dem Nachbarhaus, blöderweise macht er auch noch einen Knick und als dort ein Nest war, kam der Schornsteinfeger nicht heran und ihnen blieb nichts anderes übrig, als die Wand aufzureißen.
Alles so Dinge, die ich nicht haben muss, genauso wenig übrigens wie die für den Nachmittag angekündigten Gewitter mit schweren Sturmböen.
Regen ist mehr als willkommen, alles andere möge bitte bleiben, wo der Pfeffer wächst.
Habt einen schönen Tag und ... bleibt gesund! 😉
