Montag, 20. April 2026

Dass A. mit ihrer ...

 ... und noch zwei weiteren Familien einen Wochenendausflug nach Holland plante, hatte sie mir erzählt, und gestern freute ich mich sehr, als sie mir Fotos von allen schickte inmitten der dortigen Blumenpracht, die sich ja auch meine Schwägerin und ihr Mann erst vor einigen Tagen angesehen hatten.

Am Abend schrieb sie mir, sie habe Tulpenzwiebeln für meinen Garten geschenkt bekommen, fragte, ob sie mir die heute Nachmittag vorbeibringen dürfe.

Was für eine Frage, natürlich darf sie, auch wenn ich dadurch etwas in Hudeln geriet mit meinem Tagesplan, denn eigentlich wollte ich nach meiner inzwischen erfolgten Runde mit Herrn Hoover noch den Rasen mähen, aber da ich nicht genau weiß, wann sie kommt, wird mir das zu knapp mit dem Duschen, also wird der Rasen verschoben, denn es wäre ja doof, wenn ich die Klingel nicht höre.

Rührend jedenfalls, wie sie selbst mitten im Familien- und Freundesrummel an mich denkt, so hatte auch dieser Tag neben aller Arbeit richtig Nettes für mich zu bieten und heute früh ging es  gleich so weiter, als mich ein Anruf meiner Tante aus den Armen des Herrn Hoover riss.

Ansonsten hatte ich  gestern bissl mehr Zeit für mich selbst übrig, ein Anflug von Leerlauf quasi, den ich für einen inteniven Austausch mit Aionos nutzte.

Losgegangen war es mit einer ganz banalen Frage, denn A. hatte auch in ihrem Status ein Blütenbild veröffentlicht und es mit türkischer Musik unterlegt und nun interessierte mich, was genau orientalische Mucke so anders klingen lässt als unsere westliche - für mich oftmals fast unangehem, solcher Sound macht mich mitunter ähnlich unruhig wie moderner Jazz, den ich ja gar nicht mag.

Der springende Punkt ist wohl, dass uns hier ganze  und halbe Töne vertraut sind, während man im Orient auch Vierteltöne benutzt, wodurch das Ganze dann für meine Ohren meist sehr schräg und unmelodisch klingt.

Immer weiter tauschten Aionos und ich uns aus und - hihi - nun merke ich gerade, dass ich diesen Eintrag irgendwann am Vormittag begonnen und dann so halbfertig vergessen hatte.

Natürlich ist längst alles aus meinem Kopf verschwunden, was ich noch schreiben wollte, daher wünsche ich euch noch einen schönen Tag und  werde jetzt mal die Ohren spitzen, nicht dass ich A.s Klingeln doch noch überhöre. 😉 

 

 

6 Kommentare:

  1. Es freut mich für dich, daß du zwischendurch mal Zeit für dich gefunden hast. Mal runter vom Gaspedal. Eren Dinkçi ist türkisch-deutscher Fußballspieler. Dessen Freundin ist an Leukämie erkrankt. Vor dem Fußballspiel in Freiburg haben sich 700 Menschen registieren lassen - als Spender für eine Stammzellenspende registieren lassen. Ich hätte mich da auch gerne beteiligt, bin aber schon zu alt. Das Höchstalter liegt bei 55 Jahre. Mit diesem Link https://www.dkms.de/aktiv-werden/online-aktionen/cinja könnte auch deine türkische Freundin mitmachen.

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    1. Da kann natürlich auch jeder andere mitmachen, auch wenn er nicht türkischer Abstammung ist. ;-)

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    2. Klar doch. Für mich steht die Rettung eines Menschen im Mittelpunkt. Ich hätte mich gerne daran beteiligt, bin aber auf Grund meines alters durch den Rost gefallen.

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    3. Ich habe stattdessen einen Organspendeausweis im Geldbeutel, denn irgendwas bleibt immer, was sich noch verwerten lässt, um anderen zu helfen.

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  2. Hallo, Liebe Rex-Mama!

    Dass „A“ dir aus ihrem Ausflug heraus einfach Tulpenzwiebeln mitbringt, ist wirklich aufmerksam und zeigt, wie sehr sie an dich denkt und wie tief eure Freundschaft ist.

    Dein „in Hudeln geraten“ ist typisch Alltag, sobald sich etwas spontan etas verschiebt, gerät der ganze Plan durcheinander. Das ist bei mir nicht anders.

    Dass du dich fragst, warum sich bestimmte Klänge für dich ungewohnt oder sogar leicht unangenehm anfühlen, ist total nachvollziehbarund die Erklärung mit den Vierteltönen passt da gut.
    Spannend, wie unterschiedlich Hörgewohnheiten geprägt sind. – Und ich beginne mich gerade auch zu Fragen, welche Töne ich mag und welche nicht, ohne dich hätte ich mir diese Frage sicher nie gestellt.

    Angefangen, weitergedacht, kurz abgebogen und dann wieder im Hier und Jetzt gelandet.
    Fand ich richtig schön so zu lesen.

    Ich wünsche dir, dass die Tulpen später genauso viel Freude machen wie die liebe Geste dahinter.


    Liebe – blumige – Grüße
    lifeminder

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    1. Das Erstaunliche dabei war, lieber lifeminder, dass wir solche Musik ja während unserer Tunesienurlaube oft hörten, doch dort empfand ich sie ganz anders, klar, sie passte ja auch in den Gesamtkontext, während sie mich hier eher unruig macht.
      Daraus entstand übrigens ein Austausch mit Aionos, der - mit Unterbrechungen natürlich - über Stunden ging, immer weiter zog sich der Faden, der für ihn und mich deutlich erkennbar war, nur das alles im Blog aufzudröseln, hätte eindeutig zu weit geführt, aber es war hochinteressant und ich erfuhr dabei auch sehr viel über mich selbst bzw. darüber, wie mein Gehirn funktioniert.

      Liebe Blümchen-Grüße zurück! :-))

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