... wenn ich lese, dass vor drei Tagen am frühen Abend ein Mann von zwei Männern ausgeraubt wurde, und zwar in unmittelbarer Nähe zu der Haltestelle, an der mit täglich beim Umsteigen so mulmig war, wenn ich vom Krankenhaus nach Hause fuhr.
Erst gab's mitten auf der Straße genau vor der Haltestelle einen blutigen Anschlag - bin nicht mehr sicher, ob es mit Pistole oder Messer geschah - und nun dies.
Schön ist das nicht mehr und es bestätigt, was mir gestern beim Einkaufen eine alte Dame sagte.
Sie stand mit ihrem Rollator mitten im Gang, bemühte sich, Platz zu machen, aber ich beruhigte sie, sie solle sich nur Zeit lassen, zumal ich dann auch noch sah, dass sie ein mobiles Sauerstoffgerät bei sich trug.
"Ach, Sie also auch?", fragte ich, erwähnte F. und schon waren wir mitten in einem kurzen Gespräch, das darin gipfelte, dass sie erzählte, wie extrem unsicher sie sich nun fühle.
"Ich hatte vorher schon Angst", sagte sie, "aber wenn die sehen, dass ich nicht nur alt bin, sondern auch noch Rollator und Schlauch habe, dann wollen die gleich mein Geld. Am besten bleibt man nur noch zu Hause ..."
Jep, ich kann es nachvollziehen, mir selbst geht es ja nicht anders, also konzentriere ich mich für den Moment mal lieber auf meine inzwischen ja leider sehr eng gesteckten Grenzen, die mir eben folgende Fotos lieferten:
Zum einen Rex, der um diese Uhrzeit noch die Sonne (vor verdörrtem Rasen) vorzieht, später aber sicher auf die kühlenden Fliesen des Badbodens ausweichen wird:
Und dann noch der Topf direkt neben der Hintertür. Ausschließlich dort ist der Tagetessamen angegangen. Vor Jahren erntete ich reichlich davon und säte wirklich eine Menge aus, aber die Schnecken haben alles plattgemacht, bis auf diesen hier:
Es sind noch jede Menge Knospen da, bin gespannt, wie bunt und leuchtend es noch werden wird, und nun wünsche ich euch einen schönen Samstag. 😉


Hallo, liebe Rex-Mama!
AntwortenLöschenJa, es knallt überall - und auch Zuhause auf den Straßen kann einem was Geschehen. Doch war das früher so viel anders. Heute bekommen wir Buchstäblich alles mit?
Natürlich scheint es so, dass im Moment noch mehr Unsinn getrieben wird wie früher sowohl im Großen als auch im ganz Kleinen. - Dennoch müssen wir auf die Kehrtwende hoffen,.
Immer noch sind 98,7 % Anständige Menschen. Die niemals jemanden mit Absicht verletzen würden.
Deine Blumen sind ganz wunderbar, aber apropos leuchtend schau dir mal das Fell von Rex an auf dem Foto, der leuchtet und glänzt als wäre er ein Heiliger.
Übrigens, ältere Leute sind sowieso immer vorsichtiger und ich kenne auch wirklich gleich mehrere und kannte, die immer einen Grund gesucht haben zu Haus zu bleiben.
Naja, ich bin nicht mal Alt und suche schon Ausreden. - Aber ich habe ja "mein Worms" ;)
Liebe - weiterhin hoch-sommerliche - Grüße
lifeminder
Jo, das ist ein gerne benutztes Argument, lieber lifeminder, um zu zeigen, dass nicht ist, was nicht sein darf. ;-)
LöschenAber glaube mir, wenn gleich drei Mal hintereinander an Haltestellen, die ich kurz zuvor benutzte, sehr viel Blut geflossen wäre, das hätte ich auch damals mitbekommen, als man noch kein Internet, sondern nur die Tageszeitung hatte.
Interessant finde ich die 98,7%. Gibt es Studien darüber und wie wird dann beurteilt, wer ein "anständiger Mensch" ist?
Übrigens habe ich es gerade mal ausgerechnet. Bei einer Stadt von rund eine halben Million Einwohner würden die restlichen 1,3% immerhin 6500 ausmachen und glaube mir, denen möchte ich abends allesamt nicht begegnen.
Rexibubi, ja, allmählich ist er durch mit dem Fellwechsel und das, was unter dem ganzen Gestrüpp hervorkommt, ist wirklich wunderbar glänzend. Wobei er übrigens auch jeden Morgen einige Tropfen Distelöl mit in sein Futter bekommt, denn von nix kommt ja nix. ;-))
Liebe Es-reicht-mit-der-Hitze-Grüße zurück! :-))
Hallo, liebe Rex-Mama!
AntwortenLöschenDie 98,7 % waren die erste Zahl die mir einfiel als ich den Blog las.
Aber du hast schon recht 6500 Menschen die sich nicht benehmen will ich auch nicht begegnen nicht mal im Hellen ;)
Anständiger Mensche heißt für mich: Einer der nicht vorhat einem anderen zu Schaden. - So einfach ist das für mich. - Jemand der keinem etwas mit Absicht böses tut.
Fehler haben wir alle! Wer sich da ausnimmt ist die Ausnahme und die ist ja in diesem Fall sicher nicht die Regel.
Übst du denn noch hin und wieder mit Rex so Futtersuchen oder ähnliches?
Liebe - hitzige - Grüße
lifeminder
Wobei aber die Menschen sicher ganz unterschiedliche Vorstellungen davon haben, was unter "Bösem" zu verstehen ist. ;-)
LöschenDie Zeiten, in denen ich täglich mit Rex trainieren musste, sind natürlich lange vorbei. Erstens fehlt mir die Zeit und zweitens sind wir inzwischen ja längst ein fast perfekt zusammengewachsenes Team. Er ist für einen Hund dieser Größe mit seinen 14,5 Jahren eigentlich schon sehr alt, hat auch keine Lust mehr auf ständige Umtriebe, was aber natürlich nicht heißt, dass er nicht trotzdem noch geistig beschäftigt werden möchte.
Ich tue, was ich kann ... ;-)
Bald hast du einen Methusarex.
LöschenSchließlich sang "Udo Jürgens" schon: "Mit 66 Jahren da fängt das Leben an"...
Ich hege nicht den geringsten Zweifel daran, das du tust was du kannst, aber auch nicht den geringsten.
Liebe - 5 Uhr 55 - Grüße
lifeminder
PS: Ich bin davon überzeugt, das es einige Dinge gibt, die empfinden alle Menschen als böse.
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