Samstag, 1. August 2026

Ganz anders wird es mir, ...

 ... wenn ich lese, dass vor drei Tagen am frühen Abend ein Mann von zwei Männern ausgeraubt wurde, und zwar in unmittelbarer Nähe zu der Haltestelle, an der mit täglich beim Umsteigen so mulmig war, wenn ich vom Krankenhaus nach Hause fuhr.

Erst gab's mitten auf der Straße genau vor der Haltestelle einen blutigen Anschlag - bin nicht mehr sicher, ob es mit Pistole oder Messer geschah - und nun dies.

Schön ist das nicht mehr und es bestätigt, was mir gestern beim Einkaufen eine alte Dame sagte.

Sie stand mit ihrem Rollator mitten im Gang, bemühte sich, Platz zu machen, aber ich beruhigte sie, sie solle sich nur Zeit lassen, zumal ich dann auch noch sah, dass sie ein mobiles Sauerstoffgerät bei sich trug.

"Ach, Sie also auch?", fragte ich, erwähnte F. und schon waren wir mitten in einem kurzen Gespräch, das darin gipfelte, dass sie erzählte, wie extrem unsicher sie sich nun fühle. 

"Ich hatte vorher schon Angst", sagte sie, "aber wenn die sehen, dass ich nicht nur alt bin, sondern auch noch Rollator und Schlauch habe, dann wollen die gleich mein Geld. Am besten bleibt man nur noch zu Hause ..."

Jep, ich kann es nachvollziehen, mir selbst geht es ja nicht anders, also konzentriere ich mich für den Moment mal lieber auf meine inzwischen ja leider sehr eng gesteckten Grenzen, die mir eben folgende Fotos lieferten:

Zum einen Rex, der um diese Uhrzeit noch die Sonne (vor verdörrtem Rasen) vorzieht, später aber sicher auf die kühlenden Fliesen des Badbodens ausweichen wird:


 Und dann noch der Topf direkt neben der Hintertür. Ausschließlich dort ist der Tagetessamen angegangen. Vor Jahren erntete ich reichlich davon und säte wirklich eine Menge aus, aber die Schnecken haben alles plattgemacht, bis auf diesen hier:


 Es sind noch jede Menge Knospen da, bin gespannt, wie bunt und leuchtend es noch werden wird, und nun wünsche ich euch einen schönen Samstag. 😉

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