Montag, 27. Juli 2026

Erst verschlafen ...

 ... und dann rannte mir auch noch die Zeit beim Saugen davon, weil wieder so viel zusammenkam, dass mir Herr Hoovers Eingeweide beinahe verstopft wären. 🙄

Irgendetwas Neues gibt's aber eh nicht, außer dass es gestern Abend endlich mal regnete.

Vielleicht eine halbe Stunde lang und leider unterm Strich so wenig, dass ich nicht mal in der Wassertonne eine nennenswerte Änderung feststellen kann, obwohl ich doch die Tage extra noch die Dachrinnen gereinigt hatte, aber besser als gar nix. 😁

Ansonsten beschäftigt mich der Geburtstag meiner  Mutter, die heute 86 Jahre alt geworden wäre, so sie es hätte noch erleben können.

Nun ist es schon länger als 11 Jahre  her, dass sie ging, und  noch immer ertappe ich mich oft beim Gedanken, dies oder jenes musst du der Mimi nachher am Telefon erzählen ... 

Gestern stolperte ich im TV über das Wort "Eskapismus" und werde darüber sicher noch viel nachdenken, denn genau den betrieb sie viel zu sehr, egal ob sie vor Auseinandersetzungen floh, vor dem Reflektieren, vor der Realität, vor allem aber auch vor sich selbst und ihrer Intelligenz, am Ende nur noch in den Alkohol hinein, der sie dann leider auch viel zu früh das Leben kostete.

Ich wünsche ihr von ganzem Herzen, dass es ihr dort, wo sie jetzt ist, besser geht.

Übrigens fast die gleichen Worte, die der Pfarrer auf der Trauerfeier sagte, bevor er mir ihre Urne in die Hand drückte, die ich dann über den Friedhof zum Kolumbarium trug, wo Papa in seiner Urne bereits auf sie  wartete ...  

 

Habt einen schönen Tag und ... bleibt bitte gesund! 😉 

3 Kommentare:

  1. Hallo, liebe Rex-Mama!

    Ich bin sicher, dort wo deine Mama auch nun immer sein möge, wird es ihr gutgehen.

    Sie hätte wohl sogar noch Leben können, wenn sie nicht der Teufel Alkohol erwischt hätte, schade dass, das Teufelszeug so ein Einfluss auf Menschen und ihr Leben haben kann.

    Wie oft man wohl selber Eskapismus bei sich betreibt? *grübel*

    Ich hoffe sehr, dass der Tag nicht so schmerzhaft für dich ist und du nach dem Gang mit Herr Hoover durchs Haus, nun ein wenig Ruhe findest um mit deinen Liebsten ein wenig auszuruhen.


    Liebe - 14 Uhr 16 - Grüße
    lifeminder

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    1. Ich glaube, das ist eine der wichtigsten Fragen überhaupt, lieber lifeminder, man sollte alles und auch sich selbst immer wieder hinterfragen und auch aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten versuchen.
      Meine Mutter war leider nicht fähig, sich den Dingen zu stellen, und Alkohol erscheint zunächst als praktische Fluchtmöglichkeit, bis hin zu dem Umstand, dass man vor der Tatsache, abhängig zu sein, genauso kneift wie vor allem anderen, und so gerät man immer tiefer hinein.
      Vielleicht ... wenn sie nicht bis in den Schwarzwald geflüchtet wäre, also näher bei mir geblieben wäre, so dass ich mehr mitbekommen und etwas hätte unternehmen können, ja, vielleicht könnte sie dann noch leben.
      Keine Sorge, dieser Tag ist nicht schmerzhafter als sonst, denn ich laufe ja nicht vor diesen Gedanken davon, sondern sie gehen mir sehr oft durch den Kopf. ;-)

      Liebe 18:01-Grüße zurück! :-))

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  2. Gerade das find ich stark, dass du die Gedanken dir durch den Kopf gehen lässt, ich bin nicht sicher, ob ich nicht versuchen würde, genau diese Gedanken auzusperren.

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