Diese Quarkpfannekuchen waren keine gute Idee. Das Rezept las sich wunderbar leicht und locker, ich wollte es unbedingt ausprobieren, doch in meiner kleinen beschichteten Pfanne, durch die sonst jeder Pfannekuchen problemlos durchflutscht, entstand eine einzige Katastrophe, denn der Teig klebte wie jeck, da ließ sich überhaupt nix wenden und am Ende sah das Ganze eher wie Rührei aus. 🙁
Immerhin geschmacklich war das Zeug aber erste Sahne, erst recht zusammen mit dem frisch gekochten Zwetschgenkompott, nur genau hinsehen durfte man halt nicht beim Essen.
Tja, und dann hält mich wieder mal die AOK auf Trab.
Wie auch bei Bankangelegenheiten möchte ich mein Handy so wenig wie möglich involviert sehen, erst recht würde ich niemals "Papierkram" dort bearbeiten wollen, sondern ziehe den PC bei Weitem vor und habe dort schon seit Langem einen Account eingerichtet, in den ich allerdings nur hineinkomme, wenn ich mir zuvor einen Code aufs Handy schicken lasse, und dann auch nur für eine Viertelstunde, dann fliegt man raus und muss von vorne anfangen. 🙄
Nun musste ich auf diesem umständlichen Weg eine Nachricht öffnen, auf die wir zuvor per Mail hingewiesen wurden, und sie besagte, dass es diesen Weg ab Semptember so nicht mehr geben wird, ab dann braucht man eine "Gesundheits ID", um sich einzuloggen.
Um diese zu erhalten, solle man sich zunächst die AOK Ident-App aufs Smartphone herunterladen, was ich brav tat, nur um dann zu erfahren, öffnen könne ich sie nur mit der AOK Mein-Leben-App, doch bei der bekam ich dann angezeigt, diese Version sei mit meinem Handy nicht kompatibel. 🙁
Also wählte ich die in der Mail angegebene Telefonnummer, sagte mein ganzes Sprüchlein auf und bekam zu hören, nein, DAS würden sie dort aber nicht bearbeiten, denn DAS sei ja AOK Rheinland-Hamburg. 🙄
Deren Durchwahl mir die Dame gab und dann geschah wieder das, was ich nun schon so oft erlebte, denn ich hörte den Spruch "Diese Durchwahl ist nicht verfügbar", man solle doch bitte im Internet nach der richtigen schauen. 😡
Zum Glück habe ich mir noch eine andere Nummer notiert, unter der ich auch jetzt wieder durchkam, ein Mann meldete sich, schien erst völlig ratlos und meinte dann, er habe etwas läuten hören, dass Ende August eine neue Version der App herauskommen solle, für die man dann die "Mein-Leben-App" nicht mehr benötige.
Dann würde es vermutlich klappen und wir müssten dann nur noch mit unseren Ausweisen zur Geschäftsstelle, um dort zu beweisen, dass wir es auch wirklich sind.
"Mein Mann wird das nicht können", sagte ich, "aber ich habe ja Vollmacht, also übernehme ich das dann für ihn?"
Ohhh nein, das ginge auf keinen Fall, er müsse sich unbedingt persönlich vorstellen kommen!!!
"Öhm, kranke und nicht mobile Menschen sind bei Ihnen nicht vorgesehen?", fragte ich nun mit sehr lieblichem Unterton, er lachte und meinte, ja, dann müsste für F. halt wieder alles auf den Postweg umgestellt werden.
"Dann machen Sie das doch am besten gleich", schlug ich vor, doch nun wollte er mich lieber weiterverbinden. Wieder ein Mann und mehr Ahnung schien auch dieser nicht zu haben, außer dass er die Vermutung äußerte, da ich ja bevollmächtigt sei, könne es vielleicht auch ohne F.s Anwesenheit klappen, doch garantieren könne er dies nicht.
Himmelherrgott noch mal, nun fluchte ich wirklich los, zumal er auch noch meinte, beide IDs dann über ein Handy laufen zu lassen, das ginge ja gar nicht.
Es ist unfassbar! F. hatte sein Handy auf der Intensivstation natürlich bei sich, aber wie bitte hätte er denn von dort aus irgendetwas erledigen sollen, während er im Koma lag??? Es muss zwingend alles über meines laufen!
Am Ende einigten wir uns darauf, dass ich jetzt erst mal gar nichts unternehme, denn vielleicht ändere sich ja bei ihnen bis September auch noch jede Menge, meinte er, dann allerdings werde ich die umständliche Fahrt zur Geschäftsstelle wohl irgendwann auf mich nehmen müssen.
Übrigens war er ziemlich verblüfft, als ich sagte: "Ja, wenn Sie die Leute unbedingt persönlich sehen müssen, dann schlage ich vor, dass sie die Schwerkranken selber aufsuchen, wenn es andersherum nicht möglich ist."
Nun ähmte er und sagte dann, nein, so etwas sei bei ihnen nicht vorgesehen.
Jo, genauso wenig wie Kranke und vor allem wohl auch ältere oder wenig technikaffine Menschen, scheint mir. *koppschüttel*
So bekommt man seine Tage auch herum, für nix und wieder nix, grrr, aber immerhin war ich heute früh schnell und habe schon, während F. noch inhalierte, den Gartenschlauch angeschlossen und Bäume und Büsche mit Wasser versorgt.
Habt einen schönen Tag und ... bleibt bitte gesund! 😉
Also ehrlich gesagt, wäre ich auch neugierig gewesen auf das Ergebnis eine Quarkpfannkuchens. Das dann in Begleitung eines Zwetschgenkompott. Was den Sachbearbeiter bei der AOK betrifft fällt mir ganz spontan ein: es lebe die Bürokratie. Mir fällt da ein, daß meine Ex-Frau alles Wichtige (Gehaltsabrechnung und Bankgeschäfte) und andere Dinge über ihr Handy lief. Wir waren im Auto unterwegs, als sie ganz panisch nach ihrem Handy suchte. Es war runter gefallen und lag unter einem Autositz. Ich selber bin sehr vorsichtig. Solche wichtigen Dinge finden sich bei mir nicht auf dem Handy. Die Schwaben meinen dazu: hen die des Kabel vergessa ? NEIN, ich keine Aversionen gegen die Schwaben. Mein sehr guter Bekannter ist Schwabe. Er kommt aus der Nähe von Ludwigsburg.
AntwortenLöschen