Sonntag, 12. Juli 2026

Frisch gebascht

 Eigentlich hatte  ich mir ganz fest vorgenommen, mir heute mal einen annähernd ruhigen Sonntag  zu gönnen. Die tägliche Routine muss natürlich immer erledigt werden, aber darüber hinaus wollte ich mir  heute nichts zumuten, ...

... bis ich dann um sechse in der Früh entdeckte, dass das Thermometer an  der Gartentür schon wieder oder immer noch 25° anzeigte, d.h. es kühlt nachts erneut  nicht mehr  ab und das dürfte nun von Tag zu Tag zu mehr  Hitze führen.

Also schnappte ich mir doch Herrn Hoover, der ursprünglich für morgen eingeplant  war, und zog meine  Runden mit ihm, dringend notwendig, denn Rex haart und haart ... 🙄

Nachdem ich damit durch war und ihn gereinigt hatte, war dies auch bei mir nötig und da F. noch mit seinem Tablet zugange war, beschloss ich kurzerhand mich vorzudrängeln, was die Benutzung des Bades anging.

Und  dann begann mein Blick zu springen zwischen Wanne und Dusche. Seit rund einem halben Jahr konnte  ich schon nicht mehr baden, da es mir zu schwer ist, den Lifter herauszuheben, was mir aber meine gewohnte Körperpflege deutlich schwieriger macht, ob nun Haarkur oder Pediküre usw., bei manchen Dingen ist es einfach von Vorteil, wenn man gemütlich sitzt und sich Zeit  lassen kann.

Sollte ich es einfach mal ausprobieren?

Ja, warum eigentlich nicht?

Ich ließ etwas Wasser in die Wanne laufen, begab mich auf den Lifter, fuhr mich nach unten, so dass ich zumindest ansatzweise benetzt wurde, den Rest erledigte ich mit der Handbrause und am Ende fühlte ich mich tatsächlich gebascht. 😅

Immerhin weiß ich nun, dass es grundsätzlich geht, auch wenn es etwas mühsam ist, sich auf dem verbleibenden Platz hochzustellen, um sich gründlich einzuseifen, auf jeden Fall danken es mir Haare und Füße, denen ich mich nun auch gleich weiter widmen gehe, denn wenn ich eines gar nicht mag, dann sind das ungepflegte Füße.

Meine Schwester und ihr Mann sind nun übrigens endlich unterwegs, und zwar von Aachen nach Lüttich, und nun habe ich den Grund der Verzögerung auch endgültig verstanden.

Schon bei der ersten heftigeren Abfahrt begann Schwagers Rad zu flattern, wackelte, die Fahrt wurde extrem unruhig, ein Problem, das durchaus bekannt war, aber mit etwas leichterem Gepäck wohl ganz gut zu händeln war. Doch nun haben sie wesentlich mehr dabei und müssen auch noch einkalkulieren, dass sie in Südamerika mitunter Nahrung und Wasser für mehrere Tage mit sich führen müssen, das war so nicht zu verantworten, also musste ein neues Rad her und  damit ein Umstieg von HighTech auf simple Mechanik, wie sie es ausdrückten. Und um dieses neue Rad noch bissl fitter zu machen, musste meine Schwester durchs halbe Land radeln, besorgte bessere Bremsen und Reifen. 

Nun müssen sie im Schnitt 45 km pro Tag fahren, um ihren Flieger in Madrid zu bekommen. Klingt zunächst nach nicht viel, aber wer weiß, was wettermäßig noch auf sie zukommt? 

 

Habt einen schönen und möglichst nicht zu heißen Sonntag und ... bleibt bitte gesund! 😉 

 

Ach ja ... PS: Mit dem Gartenschlauch lief es prima, ich habe den richtigen "Wasserhahn" besorgt, der Adapter passt und ich konnte endlich für Erholung von Büschen und Bäumen sorgen. 😊 

1 Kommentar:

  1. Das freut mich doch sehr, daß das mit dem Gartenschlauch endlich geklappt hat.Ich habe eine Dusche und eine Wanne in cem Badezimmer meiner Wohnung. Die Wanne nutze ich eher nicht. Ich war heute kaum draussen - viel zu warm. Es ändert sich wettertechnisch nichts.

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