Sonntag, 14. Juni 2026

Laut lachen musste ich, ...

 ... als meine Tante mich gestern fragte: "Von wem hast du eigentlich diese Arbeitswut geerbt? Von deiner Mutter doch wohl nicht, oder?" 😅

Nein, das nun wirklich nicht, aber dann musste ich doch mal richtigstellen, dass ich mich absolut nicht von etwas  Derartigem betroffen fühle, im Gegenteil, nichts von diesem ganzen Küchen-, Haushalts- oder Gartenkram tue ich gerne, ich mache es halt, weil es gemacht werden muss.

"Ja, aber andere würden es dann einfach liegen lassen", meinte die Tante, darauf ich: "Würde ich vielleicht auch, wenn jemand anderer da wäre, der es dann übernähme, aber da ist ja weit und breit keiner. Alles, was ich nicht erledige, bleibt ausschließlich für mich liegen, wo also sollte der Vorteil sein, wenn ich Dinge vor mir herschiebe?" 

Ja, das sah sie ein und begann dann meine Situation mit ihrer eigenen zu vergleichen, als ihr Mann, also mein Onkel, der Bruder meiner Mutter, ebenfalls pflegebedürftig war.

Der große Unterschied liegt darin, dass sie die ganze Zeit ihren Sohn im Haupthaus hatte, während Onkel und sie auf dem gleichen Grundstück im Bungalow lebten, so hatte sie stets Hilfe bei den schwereren Sachen und die Gartenarbeit hatte mein Cousin eh längst übernommen.

Natürlich kann man dann mal sagen, ach, das lasse ich jetzt liegen, bis Sohnemann von der Arbeit kommt, nur bei mir kommt halt keiner ... 🙄

Am Abend schickte mir dann A. diesen Link. 

IFLC - International Festival of Language and Culture, es sei der Traum von Gülen gewesen, schrieb sie, und "Unser Ziel war es, die Sprache der Liebe zu sprechen und aus Liebe zu handeln, unabhängig von Religion, Sprache, Hautfarbe oder Nationalität."

Einst wären sie in Ankara dabei gewesen, aber nun sei  es in der Türkei schon seit 10 Jahren nicht mehr möglich - klar, alles, was mit Gülen und seiner Bewegung zusammenhängt, fällt dort nun unter "Terrorismus". 

Ausgerechnet in Stuttgart fand das Festival gestern statt, blöd, dass wir nun so weit weg wohnen, aber A. schlug dann vor, wenn es wieder einmal hier in der Nähe abgehalten würde, dann müssten wir unbedingt zusammen hingehen.

Na klar, warum auch nicht? 

Schön, dass sie bei so etwas an mich denkt, und da bis zu unserem Konzertabend noch Jahre vergehen könnten, entschieden wir uns lieber erst mal für ein Treffen am Dienstag. 😊

Ansonsten gibbet  nix zu berichten. Das Haus ist gesaugt und F. gebadet, nun kann der Sonntag anfangen, auch für mich, denke ich.

 

Macht es euch ebenfalls schön und ... bleibt bitte gesund! 😉 

4 Kommentare:

  1. Nun, das ist bei mir genau so, wenn ich nix mache, dann kommt keine Putzfrau. Die könnte ich mir auch nicht leisten. Ich putze nur, wenn ich das Gefühl habe, daß es erforderlich ist. Und ja, ich plädiere dafür, daß
    Stuttgart die neue deutsche Hauptstadt wird. Da sieht man genau den Niedergang des Landes. Der unterirdische Bahnhof Stuttgart 21 wird unbenannt in Stuttgart 31 oder vielleicht in Stuttgart 51. Aber zuvor kommt ja noch der Russ.Was dann da Gott namens KI dazu? Und der Ami ist weit weg und wird auch nicht eingreifen. Nächste Woche werden es hier über 30 Grad sein. Das ist nicht mein Wetterchen. Heute
    war es sehr angenehm, da gehe ich gerne raus.

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    1. Nein, eingreifen wird er vermutlich nicht mehr. So ist das halt, wenn sich Autokraten verbünden ...

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  2. Hallo, liebe Rex-Mama!

    Tatsächlich wird Fleiß oft mit Freude an der Arbeit verwechselt, dabei sind das doch oftmals zwei ganz unterschiedliche Dinge. Wobei ich ja ein Fan davon bin, wenn beides miteinander harmoniert.

    Der Vergleich mit der Situation deiner Tante zeigt das eigentlich sehr schön. Schon die Gewissheit, dass später jemand helfen oder etwas übernehmen kann, verändert die ganze Perspektive.
    Dass „A“ dir den Link geschickt und dabei gleich an gemeinsame Unternehmungen gedacht hat, finde ich besonders schön. Solche Freundschaften, bei denen man einander an Veranstaltungen, Konzerte oder interessante Termine erinnert, sind etwas Wertvolles.

    Hoffentlich klappt euer Treffen.
    Haus gesaugt, “F“ versorgt und gebadet, die wichtigsten Aufgaben somit erledigt. Jetzt hast du dir ein paar ruhige Stunden wirklich verdient.

    Wobei ich erst mal den nächsten Blog abwarte, ob du dir wirklich diese freien Stunden gegönnt hast.


    Liebe – Fleiß und Freude – Grüße
    lifeminder

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    1. Lach, lieber lifeminder, in dem Moment, wo mir etwas Freude macht, bezeichne ich es eigentlich gar nicht mehr als Arbeit. ;-)
      Kommt leider in Haus und Garten nur sehr selten vor ... 🙄

      Von den freien Stunden werde ich später erzählen, wenn ich vom Einkaufen zurück bin. ;-))

      Liebe FF-Grüße zurück! :-)))

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