Vorausgegangen war eigentlich nur, dass ich mich fragte, ob ich, wenn F. im April hoffentlich nur für drei Tage erneut ins Krankenhaus muss, ihm einen Ausdruck des Medikationsplanes mitgeben sollte oder ob die in der Klinik dann mittels seiner Gesundheitskarte alles in der elektronischen Patientenakte ablesen können?
Widersprochen haben wir nicht, trotzdem scheint es aber nicht zu funktionieren, denn als der Notarzt F. hier mitnahm, gab ich diesem den Medikationsplan mit, trotzdem fragte mich die Ärztin im Krankenhaus auch noch einmal danach, was er daheim bisher eingenommen habe.
Da lag der Gedanke nahe, doch selber mal in seine ePA hineinzuschauen, wo ich ja die AOK telefonisch nicht erreichen kann, doch ... nun wurde es richtig kompliziert, denn vor lauter Datenschutz kommt man am Ende nicht mal mehr an seine eigenen heran.
Ich hasse es ja, Bürokram am Handy zu erledigen, ziehe den PC bei Weitem vor, da ich erstens g'scheit was sehe und zweitens mit zehn Fingern tippen kann, doch sie wollen einen immer wieder zum Handy verleiten und zwingen einen dann auch gern mal zu Dingen, die man eigentlich gar nicht will, so wie es mir ja bei Netto geschah, dank derer ich mich nun täglich über das Freischalten per PIN ärgern muss, was ich komplett deaktiviert hatte, da mich das nur nervt.
Bei der AOK ist das noch um einiges komplizierter. Ich hatte für F. einen Account eingerichtet, den ich am Läppi einsehe, wofür ich allerdings jedes Mal erst einen Code - natürlich per Handy 🙄- anfordern muss.
Der Einfachheit halber hatte ich meine eigene Telefonnummer dafür angegeben, denn ich muss da rankönnen, auch wenn F. mit seinem Handy unterwegs bzw. möglicherweise im Krankenhaus ist.
Natürlich genügt das so aber nicht für die ePA, nein, dafür muss man sich erst mal die "AOK Mein Leben"-App herunterladen und zusätzlich noch die "AOK Ident"-App, was ich sogar noch brav getan hatte, doch dann ging es erst so richtig los, denn man sollte Gesichskennung oder Fingerabdruck verwenden, was ich beides deaktiviert habe und was mir ja auch gar nichts bringen würde, da es um F. geht, für den ich mühsam per Briefschreiben hin und her geklärt habe, dass ich alles für ihn erledigen darf, nachdem sie sich anfänglich sogar weigerten mit mir am Telefon über etwas zu reden, was ihn betraf. 🙄
Also bleibt nur die PIN, doch um diese postalisch zu erhalten, muss ich über ein NFC-fähiges Endgerät verfügen und vor allem über einen Personalausweis mit Personalausweis mit aktivierter Online-Ausweisfunktion und wiederum auch einer PIN.
Was ich erstens gar nicht habe und zweitens ja auch nix bringt, wenn es um F. geht.
Das Ganze ist grundsätzlich auch über den PC möglich, aber ... neben dem schon beschriebenen Aufwand muss man sich dafür zunächst auch noch ein Gerät kaufen, das die Gesundheitskarte lesen kann.
Irgendwann habe ich es aufgebeben, die schon heruntergeladenen Apps wieder gelöscht und nun träume ich von Zeiten, in denen wir hier im Stadtteil noch eine eigene Geschäftsstelle der AOK hatten, in die man einfach hineinspazieren konnte, wenn man eine Frage oder ein Problem hatte.
Genau wie es einst auch mit dem Bürgerservice im Rathaus lief, während man heute für alles einen Termin benötigt, den man natürlich auch wieder online beantragen muss ... 🙄
Ich werde wohl einfach mal bei unserem Hausarzt nachfragen, was die inzwischen in dieser ePA sehen können und was nicht, und ehrlich, ich halte mich ja durchaus für kompatibel in Bezug auf technischen Fortschritt, aber ... wenn er nur Mehraufwand, und das nicht zu knapp, bedeutet, dann können die mich mal kreuzweise damit! 😡
So, nebenher habe ich den Gasmann abgefertigt, der arme Rex musste während dieser Zeit hinaus ins heftige Schneetreiben, aber nun ist wenigstens das erledigt und nebenher schrieb ich mir immer wieder mit A., korrigierte ihre Texte und nun geht es gerade um den Ramadan, der offenbar für menstruierende Frauen außer Kraft gesetzt ist, und wenn ich sie recht verstehe, darf sie in dieser Zeit nicht einmal die Pflichtgebete sprechen. Offenbar hat der muslimische Gott einiges gemeinsam mit dem christlichen, der in frühen Zeiten ja ebenfalls die Anwesenheit "unreiner" Frauen nicht in seinen Gemäuern ertragen konnte?
Oder liegt es womöglich gar nicht an diesen Göttern, sondern nur an den Männern, die deren Lehren verbreiteten und Frauen als Teufelswerk ansahen/ansehen? *grübel*
Habt einen schönen Nachmittag und ... bleibt bitte gesund! 😉
Also daswas du beschrieben hast läßt mich ein wenig seltsam zurück. Als ich mich zur Reha aufmachte wurde klar und deutlich mit geteilt, daß ich alle Medikamente aufführen mußte die ich ein nehme. Es wurde ferner darauf hingewiesen, daß ich meine sämtlichen Medikamente gefälligst selbst mit bringen durfte. Für die 3 Wochen.
AntwortenLöschenHintergrund ist gewesen, daß es bei der Klinik keine Apotheke gab wo man Medikamente bekam.
Huete bekam ich einen neuen geänderten Rentenbescheid. Es ist mir unmöglich die hunderte an Rentenerhöhung zu verkraften. Dafür benötige ich eine Schubkarre und eine große Schaufel.
Da hat der Lügenknzler sehr viel Fingerspitzengefühl gezeigt als er heute den Mensch ein schönes Ramadanfest wünschte. Nun, die christlichen deutschen Arschölcher begehen heute die Fastenzeit, aber das ist vollkommen umwichtig.. Daran hat der Lügenkanzler nicht gedacht! !GUT, daß verschiedene Städte in Dummland Ramadanbeleuchtung installiert haben.
Darüber wurde heute in den sozialen Netzwerken ausgiebig gewettert, dass verschiedene Stellen zwar einen schönen Ramadan wünschten, die Christen mit ihrer Fastenzeit aber völlig vergaßen.
LöschenSehr kontraproduktiv für die Stimmung im Lande.
Mit Reha habe ich keine Erfahrung, aber im Krankenhaus darf man ja auf jeden Fall keine eigenen Medikamente nehmen oder hast du das schon mal anders erlebt?
Als ich als Notfall ins Krankenhaus kam, war ich vorher bei einem Gefäßspezialisten, der eine thrombose fest gestellt hat.
LöschenEr hat mir Blutverdünner verschrieben. Am Nachmittag wurde ich dann ins Krankenhaus gebracht. Ich bekam dort Blutdrucksenker. Anschließend wurden diese Tabletten von meiner Hausärztin neu verordnet.
Ja, das ist der normale Weg. Im KH fragen sie ab, was du normalerweise einnimmst, und wenn sie die Medikation dann umstellen bzw. erweitern, bekommt man in der Regel für den Tag der Entlassung noch Pillen mit, F. bekam zusätzlich noch Rezepte für alles neue, aber immer nur die kleinste verfügbare Menge, mehr dürfen die dort nicht aufschreiben, den Rest muss dann der Hausarzt übernehmen.
LöschenHallo, Liebe Rex-Mama!
AntwortenLöschenDas macht einem ja Angst - was du da schreibst über die Apps - ich will so ein Kram nicht auf dem Handy haben, das ist doch lästig - wie so kann man nicht mit E-Mail oder ähnlichen arbeiten von Seite der Krankenkasse.
Manchmal waren die 80er und 90er Jahre in solchen Dingen gar nicht so schlecht. - Ich will weiterhin mit Bargeld bezahlen und meine Krankenkasse auch abwickeln ohne Codes und Millionen anderer Dinger.
Ich vermisse auch die Zeit als wir noch eine Sparkasse und Co. und sämtliche Versicherungs-Zweigstellen praktisch vor der Haustür vorfanden. - und ich frage mich nicht - ob eine Rückkehr zu so einem System nicht - oder gerade heutzutage viel gutes für Kunden und Versicherungsmitarbeiter bedeuten würde.
In den Apokryphen wird die Frau viel besser dargestelle als in der eigentlich Bibel. In der Bibel taucht wohl wirklich nur auf - was Männer für angemessen hielten. Denen muss man jedoch zugute halten, auch sie sind Kinder ihrer Zeit - und das Rollenbild der Frau war eben anders. ... umso wichtiger, dass wir es heute besser machen.
Liebe - wir machen es jeden Tag ein kleines Stück besser - Grüße
lifeminder
Natürlich, lieber lifeminder, wer lässt sich schon gern in seiner Macht beschneiden? Damals herrschte das Patriarchat, also die von den Männern dominierte Gesellschaftsform und sie hatten durchaus ihre Gründe, die Apokryphen nicht in die Bibel aufzunehmen.
LöschenIn der westlichen Welt wurde durch die Zeit der Aufklärung und den Kampf der Frauen ein Ende dieses Spukes eingeleitet, aber leider ging dies an der islamischen Welt spurlos vorüber und so müssen die Frauen heute noch vor diesen "vorsintflutlichen" Traditionen buckeln und fatal dabei, viele bilden sich auch noch ein, dies aus völlig freien Stücken zu tun, ohne jemals zu hinterfragen, wo genau die Gründe für all die Vorschriften liegen, denen sie sich unterwerfen. (Sie reden sich ein, es sei tatsächlich ihr Gott, der all das von ihnen erwarte.)
Der technische Fortschritt, seufz, erstens macht er Teilhabe für viele immer unmöglicher und zweitens finde ich es fatal, wenn man sich nur noch auf die Technik verlässt, denn fällt sie einmal aus, weiß so manch einer überhaupt nicht mehr weiter ...
Liebe "Die Frage ist, wer "wir" ist 😉"-Grüße zurück! :-)
"WIR" sind alle die sich durch den Gruß angesprochen fühlen und möchten - und diese, die von nun an auch manches besser machen wollen als zuvor.
AntwortenLöschenLach, ich glaube nicht, dass diejenigen, die nach solchen Vorschriften leben, hier mitlesen werden, aber dieses "besser machen wollen" macht mich grad nachdenklich, denn gut oder schlecht liegt ja immer im Auge des Betrachters.
LöschenWir - und damit meine ich jetzt die meisten, die nach westlichen, aufgeklärten Vorstellungen sozialisiert wurden, finden natürlich diese unsere Vorstellungen besser, aber die andere Seite sieht das von ihrem Standpunkt aus genauso und empfindet unsere Lebensweise meist als dekadent und verwerflich.
Wobei das aber etwas ist, was die Menschheit seit eh und je begleitete. Einst riss sich der Westen alle möglichen Gebiete unter den Nagel, nannte sie dann Kolonien und die, die hinzogen, wollten die Vorteile genießen, die die neue Heimat zu bieten hatte, aber die Kultur der Ureinwohner verachtete und zerstörte man, wo immer man aufgrund der Zahlen- und Machtverhältnisse die Möglichkeit dafür sah.