Mittwoch, 25. Februar 2026

Meine Mitbringsel für Dienstag ...

 ... fand ich gestern, auch mit dem Endiviensalat hatte ich Glück, doch war meine Einkaufsrunde insgesamt ziemlich groß gewesen und so war ich reichlich erschossen, als ich endlich wieder daheim eintrudelte, wo mich mal wieder das blinkende Telefon empfing, denn F. kann ja nicht rangehen, also lässt er es einfach bimmeln.

Meine Tante war es gewesen, wie ich dann ermittelte, und obwohl ich eigentlich einen vollgestopften Arbeitsplan hatte, rief ich sie erst mal zurück, weiß ich doch, wie gut ihr unsere kleinen Plaudereien tun, und mir selbst gefallen sie auch, zumal mir das noch einen kleinen Aufschub gab, bevor ich mich für's Schälen und Würfeln von einigen Kilos Kartoffeln in die Küche stellen würde.

Nachdem das und einiges mehr erledigt war, fühlte ich mich tatsächlich zu kaputt, noch unter die Dusche zu klettern, wie ich es an sich vorgehabt hatte - ein Vollbad, das wäre jetzt toll für mein Kreuz gewesen, aber das geht ja nicht, weil der Lifter in der Wanne steht, und das schwere Ding schon wieder rauszuheben, danach stand mir der Sinn erst recht nicht.

Also verschob ich das auf heute früh, machte mit anderen Dingen weiter und dachte dabei darüber nach, wie um alles in der Welt ich das mit dem Fensterputzen hinbekommen soll, das demnächst auch ansteht.

Normalerweise schleppe ich dann alle Pflanzen - einige sind sehr groß und schwer - von den Fensterbänken in die Wanne und brause sie dort gründlich ab, doch das könnte nun schwierig werden, denn wenn ich mir den Lifter mitten in den Weg stellen muss und dann mit einem wuchtigen Topf  in der Hand nicht sehe, wohin ich trete, ohoh ... 😮🙄

Als ich mit allem durch war und es am späten Nachmittag endlich Zeit war für mein Früh-/Mittag-/Abendstück, freute ich mich dolle auf das kleine Nickerchen, das ich mir hinterher unbedingt gönnen wollte, doch wieder hatte jemand etwas dagegen, diesmal unsere Nachbarin, die, bei der ich während F.s Krankenhausaufenthalt zur Sicherheit einen Haustürschlüssel deponiert hatte.

Wie es F. ginge, wollte sie wissen, witzig, wir wohnen direkt nebeneinander, sehen uns aber kaum einmal, da sie sehr menschenscheu ist und nur selten ihr Haus verlässt. Angerufen hat sie mich noch nie, ich weiß nicht einmal, woher sie die Nummer hat, aber egal, war ich halt wieder wach und statt zu schlummern, plauderte ich nun mit ihr ein Ründchen und bat sie auch gleich, den Schlüssel weiter zu behalten, denn klatscht mir trotz aller Vorsicht die Tür doch mal zu, könnte F. mich ja nicht einmal hereinlassen. 🙄

So, die Kartoffeln werde ich gleich grob stampfen können, der Endiviensalat ist auch bereits fertig, dann muss ich noch Speck und Zwiebeln auslassen, mit etwas Mehl bestäuben, mit Milch und Kartoffelwasser aufgießen, dann wird alles vermischt und hoffentlich gut schmecken.  

Dazu gibt es für mich Panhas, ganz klassisch, aber da F. keine Blutwurst mag, wurden es für ihn ein paar Hähnchennuggets: 


Lecker ist es, sagt F., nur sehe ich selbst, dass ich zu emsig war beim Kartoffelnschälen, ein paar weniger wären besser gewesen fürs Mischungsverhältnis. 

Egal, wenn's denn trotzdem schmeckt. 😁

Und nun rätsele ich noch herum, was ich mir hiermit wohl sagen wollte?

Es war eine Notiz auf dem Schmierzettel, auf dem ich immer kurz festhalte, was ich am nächsten Tag im Eintrag erwähnen möchte, aber dies hier macht mich völlig ratlos. 🤣

Falls jemand eine Idee haben sollte, was das heißen könnte, immer her damit und meine nächste Notiz sollte vielleicht lauten: Beim Schreiben Brille aufsetzen und Licht anmachen! 😁

... sofern ich sie dann lesen kann. 😀

 

Habt  einen schönen Tag und ... bleibt bitte gesund! 😉
 

6 Kommentare:

  1. Ich würde auf irgendetwas mit „Bratwurst…“ tippen 😅

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    1. Bei "Brat..." landete ich auch mal kurz, wusste dann aber nicht mehr weiter ... 😅

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  2. Ich habe mich gerade kundig gemacht was Panhas für Würste sind. Ich mag Blutwürste, wenn sie nicht getrocknet sind. So kenne ich das auch.
    Blunzen Gröstel habe ich schon lange nicht mehr gemacht. Hausschlachtungen gab es bei uns in meiner Kindheit, das war eine Arbeit, bei der die ganze Familie ihre Aufgaben hatte. Das aufgeschriebene wort kann ich leider NICHT entziffern, auch nicht unter zu Hilfe nahme einer Lupe.

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    1. Ich mag Blut-, Leberwurst & Co auch sehr gerne, F. leider nicht, also bekommt er dann etwas anderes dazu.
      Hausschlachtungen habe ich in meiner Kindheit im Dörfli auch häufit miterlebt nebenan auf dem Bauernhof meiner Freundin.

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  3. Hallo, liebe Rex-Mama!

    Erinnerst du dich noch vor einigen Jahren als ich die Hexe in deinen Bäumen entdeckte - die mich bis heute nicht so richtig loslässt? - Ähnlich geht es mir nun mit dem Kryptischen Wort - Hast du da ganz am Anfang ein betendes Männchen ob weiblich oder männlich sei mal dahingestellt voran-gemalt.

    Egal was ich tu und mache - ich sehe am Anfang ein betendes Menschlein mit gesenkten Kopf. Ich habe durch dein Wort schon 20-Minuten auf nette Art verdaddelt.

    Die Tante scheint wohlauf zu sein.
    Umso mehr, vor allem wenn sie Scheu ist - hast du alles richtig gemacht, wenn sie bei dir dann durchklingelt mag sie dich auch - und du bist deinem Ruf als Menschenfängerin einmal mehr gerecht geworden. ... Das du bei ihr den Schlüssel deponierst find ich prima. - Ich muss mal in mich gehen, ob ich das Vertrauen hätte, bei einem unseren Nachbarn einen Schlüssel zu hinterlegen?

    Dein Essen sieht Weltklasse aus, das Foto würde sich auf jeder kleine und großen Speisekarte gut machen.

    Ich habe mir gerade nochmal dein Wort angeschaut, wenn ich alle meine Fantasie zusammennehme könnte der Begriff: "Bratkartoffeln"? heißen - dazu muss ich aber jeden funken Fantasie bemühen.


    Du bist und bleibst trotz aller Klarheit deiner Blogs ein Rätsel - sowohl als Person als auch nachgewiesen in Schrift und Wort ;)


    Liebe - entschlüsselte - Grüße
    lifeminder

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    1. Das würde ja passen wie Faust auf Auge, wenn ausgerechnet ich etwas Frommes malen würde, lieber lifeminder. 🤣
      Nicht meine Tante ist menschenscheu, sondern meine Nachbarin, beide riefen mich halt nacheinander an, Letztere kenne ich seit mehr als 30 Jahren und erlebe sie und ihren Mann stets als sehr korrekte Menschen.
      Den Schlüssel hatte ich in einen beschrifteten Umschlag gesteckt und mache mir absolut keine Gedanken, dass sie damit Schindluder treiben könnte. Dafür ist es für mich aber eine große Erleichterung, zu wissen, dass im Fall der Fälle jemand einen Schlüssel hat, denn F. ist es ja mal passiert, als ich zu meinem Bruder gefahren war. Er sperrte sich im Garten aus und flexte dann in seiner Not das Gitter am Badfenster ab, woraufhin es viele Jahre dauerte, bis ich ein neues hatte.
      Früher hatten meine Eltern einen Schlüssel, aber nun ist ja leider niemand aus der Familie mehr da, also muss man schauen, wie man sich behilft.
      Das Rätsel mit dem unleserlichen Wort konnte ich später dank der TV-Nachrichten aufklären, werde es gleich im Eintrag erzählen, sofern man mich dazu kommen lässt, denn heute ist der Deibel los hier.

      Liebe Manchmal-bin-ich-mir-selber-auch-ein-Rätsel-Grüße zurück! 🤣

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