Montag, 9. Februar 2026

Gestern Abend rief ...

 ... mein Cousin an und obwohl wir uns ja noch nie leibhaftig gegenüberstanden, quatschen wir wieder so vertraut miteinander, als hätten wir uns schon ein Leben lang gekannt. 

Wirklich toll, was sich da entwickelt hat, und da er erzählte, dass seine Mutter im Moment nicht so gut drauf sei, weil heute seine älteste Schwester, die leider im letzten Jahr an Krebs verstarb, Geburtstag hätte, stellte ich mir sofort meine Eieruhr auf den Küchentisch als Gedächtnisstüzte, dass ich meine Tante heute unbedingt anrufen wollte.

Extra etwas früher ging ich zum Einkaufen los, damit mir hinterher genügend Zeit für ein Pläuschchen bleiben sollte, doch dann lief mir eine Nachbarin in die Arme und auch mit ihr geriet ich in munteres Quatschen, doch trotzdem schaffte ich es, früh genug wieder daheim zu sein, dass ich der Tante nicht in ihr Mittagessen platzte.

Wirklich traurig war sie, vor allem quält sie das viele Unausgesprochene, denn diese Tochter hatte sich schon vor vielen Jahren von der Familie zurückgezogen, doch der Grund dafür ließ sich nie herausfinden, hing vielleicht mit ihren psychischen Problemen zusammen.

Wir unterhielten uns intensiv darüber, kamen aber auch auf andere Dinge zu sprechen, doch dann legte sie ein Stück Holz im Kaminofen nach und war davon so erschöpft, dass wir das Gespräch abbrechen mussten. 

Nachher werde ich meinen Cousin per WhatsApp fragen, ob alles in Ordnung ist mit ihr - immerhin ist sie 87 Jahre alt ...

Außerdem ist da noch meine liebe A., die mir immer wieder mal Texte zum Korrigieren schickt. Das klappt wirklich gut, wir sind inzwischen prima eingespielt darin, doch da sie im Kurs manch merkwürdige, viel zu starre Regel lernt, beschlossen wir, dass es mal wieder Zeit wird für ein Treffen, denn welche Zeiten bei welchen Konjunktiv passen, das kann ich ihr dann doch besser persönlich als nur mit dürren Worten im Messenger erklären. 

Wobei sie nun aber wirklich immer besser wird im Deutschen, kein Vergleich z.B. mit meinem amerikanischen Schwager, der seit über 40 Jahren im Lande ist und mir, als meine Schwägerin operiert wurde, dann Nachrichten wie diese schickte: "Dir artz hat mir angeruft and alles ist gut super."

Zumal sie sich ja auch um wirklich korrekte Grammatik bemüht und diese schon sehr viel besser beherrscht als so mancher Einheimische.

 

So, und nun kann ich die Kartoffeln abschütten, dann noch schnell ein paar Bratwürste in die Pfanne legen, denn F. hat Lust darauf, eine zur "Grütsiki" zu schnabulieren. 

 

Habt einen schönen Tag und ... bleibt bitte gesund! 😉 

 

1 Kommentar:

  1. Ich freue mich für dich, daß du einen guten Draht zu deinem Cousin gefunden hast. Auch ich habe einen guten Kontakt zu meinem Cousin gefunden. beruflich hat er sich verändert. Nach einem Burn out ist er nicht mehr Pflegedienstleiter im Seniorenheim, sondern "normaler" Miatarbeiter.. Er hat sich angeboten mich bei einer Patientenverfügung zu unterstützen. Dafür bin ich dankbar. Meine Ex Frau hätte diese Aufgabe gerne übernommen. Sie ist noch immer der Meinung, daß es bei mir noch was zu holen (Vermögern) gibt. Krankheitsbedingt arbeitet sie nicht mehr. Ja, Kartoffeln gab es heute auch bei mir gemischt mit Möhren. War echt lecker. ich habe einen 2 kg Beutel gekauft, der billiger war als der 1 kg Beutel. Jetzt würde mich noch interessieren ob das Mittel, welches du bei Rossmann gekauft hast hilfreich war. hieer soll es auch einen rossmann geben, wenn das alte real Gebäude umgebaut ist. Ich bin mal sehr gespannt.

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