Heute ist noch das in der Küche an der Reihe, wieder ziemlich viel Gedöns drumherum, weil die Fensterbank voller Pflanzen steht und insgesamt 5 Gardinenteile abzunehmen, zu waschen, zu bügeln und wieder anzubringen sind, aber ... mit dem heutigen Tag werde ich dann endlich durch sein mit dieser ungeliebten Arbeit, die ich viel zu oft in meinem Leben verrichten musste, da ich ja von Kindheit an auch für die Fenster im Elternhaus zuständig war, und Muttern wollte sie alle drei Wochen geputzt haben, bei insgesamt 33 Stück ein riesiger Aufwand, zumal die teilweise heftigst groß und mehrflügelig waren. 🙄
Als hätte ich gestern nicht schon genug geschafft gehabt, hängte ich tatsächlich auch noch das Rasenmähen an, eine gute Entscheidung, denn inzwischen ist alles triefend nass, nur mein Kreuz war natürlich nicht ganz so begeistert von der Aktion.
Zwischendurch setzte ich mich mal kurz in mein Rauchereckchen, dachte an meine Großtante Kächen, die gestern 121 Jahre alt geworden wäre, und dabei fiel mein Blick auf den Apfelbaum.
Nanu, ich hatte doch alles darunter wuchernde "Unkraut" herausgerupft, warum strahlte mich trotzdem eine schneeweiße Blüte an?
Tatsächlich, sie kommt vom Baum selber und ich glaube, das habe ich so auch noch nie bewusst wahrgenommen, dass sämtliche Blüten längst verblüht sind, sich langsam in Miniäpfel verwandeln und dann eine einsame Nachzüglerin hinterherzieht:
Okay, ich gebe zu, auf diesem Foto erkennt man sie nicht wirklich, ziemlich weit unten und fast genau in der Mitte des Bildes sitzt sie - hier noch mal ein vergrößerter Ausschnitt:
Hihi, erwischt, da unten habe ich tatsächlich noch Schöllkraut übersehen, das es irgendwie schaffte, meinen rupfenden Fingern zu entgehen. 😄
Sonst gab es nichts Neues, außer dass A. mir schrieb, dass sie ziemlich im Stress ist, weil sie nicht damit gerechnet hatte, dass sie so bald schon in der Apotheke antreten darf, was auch erklärt, dass wir uns letzte Woche nicht mehr sahen.
Mal sehen, ob da in nächster Zeit überhaupt mal Raum für bleibt.
Am Abend vergnügten wir uns dann noch mit Kommissar Rex. Ganz interessant, dass SAT1 nun montags immer erst eine neue Folge bringt und anschließend uralte wiederholt.
Spaß haben wir an beiden Versionen, in erster Linie natürlich wegen der Schäferhunde, aber seltsamerweise fällt mir erst jetzt auf, dass sich die Serie deutlich von anderen Krimis unterscheidet, weil sie oft über fast kammerspielartige Dichte verfügt.
So, unnu ist die Waschmaschine fertig, also auf mit mir zum Gardinenbügeln.
Habt einen schönen Tag und ... bleibt bitte gesund! 😉


Hallo, liebe Rex-Mama!
AntwortenLöschenMit dir möchte man durchs Jahr putzen. Irgendwie hat man das Gefühl, das bei dir immer alles "wie geleckt" aussieht.
Dass, da wiederhole ich mich gern, fühlt sich gut an.
Die Apfelblüte wirkt geradezu berauschend. Ist hoffentlich ein gutes Omen für euch, dass von nun an, das Glück als Nachzügler bei euch eintrifft und auch bleibt. - Verdient hättet ihr es.
Ja, "A" und du - ich hoffe, ihr bekommt das hin, gut das ihr durch die neuen Medien miteinander verbunden seid.
Für "A" kann man sich da auch nur mitfreuen. Wobei ich das Falsch aufgenommen hatte, dachte ich dcoh, erst nach den Sommerferien würde sie ihren Apotheken-Dienst antreten.
Kommissar Rex - habe ich seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen?
Doch den Moretti mochte ich gerne. Wenn doch die Geschichten eingermaßen stimmen und ihr euch gut unterhalten fühlte - ist das doch prima. Ablenkung - kann man in diesen Zeiten gar nicht genug haben!
Liebe - putzmuntere 5 Uhr 34 - Grüße
lifeminder
Nee, lieber lifeminder, dem ist absolut nicht so und tatsächlich lege ich auch gar keinen Wert auf geleckte Wohnungen, die aussehen wie aus dem Ikeakatalog.
LöschenStell es dir hier lieber vor wie eine Mischung aus Hexenhäuschen und Museum, Gäste bezeichnen es oft als saugemütlich, aber dann der antiken Schätze ist es auch relativ voll und dieses geschnitzte Zeug kann man kaum wirklich sauberhalten.
Dazu kommt ein großer Hund, der den ganzen Tag verlangt, nach Belieben raus- und wieder reinzudürfen und oft den halben Garten mit hineinträgt, sofern es nicht schon der Wind erledigt.
Ich versuche ständig Schadensbegrenzung zu betreiben, aber wirklich geleckt ist hier wie gesagt nie etwas oder wenn, dann nur extrem kurzfristig. 😅
Wie es bei A. weitergeht, werde ich heute genauer erfahren, berichte gleich im Eintrag davon, aber so weit ich es verstanden habe, steigt sie nach den Sommerferien so richtig ein, während sie jetzt dreimal in der Woche in der Filiale im Nachbarort von ihrer türkischen Bekannten eingelernt wird.
Der neue Kommissar ist auch nicht übel, finde ich, und die jetztigen Folgen sind atmosphärisch genauso dicht wie die alten, aber für uns liegt das Hauptaugenmerkt natürlich auf dem Hund.
Liebe Schon-wieder-müde-8:30-Grüße zurück! :-))